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Wuppertal

Patienteninformationen

Ärzte

Die entsprechenden Ärzte, an die sich Betroffene wenden können, sind zunächst einmal die betreuenden Hausärzte. Ansonsten sind Lymphologen, Orthopäden, Hautärzte, Phlebologen, Angiologen und auch Gynäkologen oft mit den Krankheitsbildern vertraut.

Aber in erster Linie gilt grundsätzlich: Sie sollten sich als Patient ernst genommen und gut betreut fühlen.

Stellen Sie Fragen, wenn Sie etwas nicht verstehen.

Und wenn Sie sich nicht sicher sind: Holen Sie eine Zweitmeinung ein.

Aber auch, wenn Sie einen Spezialisten gefunden haben, jetzt kommt es auf Sie an. Kein Arzt kann eine chronische Erkrankung einfach wegzaubern. Die Initiative muss vom Patienten kommen. Verordnete Anwendungen müssen wahrgenommen werden und verordnete Kompression getragen werden. Sonst hilft sie nicht!

 

Kliniken

Bei verschiedenen Ödemformen kann es notwendig werden, dass die Betroffenen während eines mehrwöchigen Klinikaufenthaltes entstaut werden. Hierbei handelt es sich um einige wenige Spezialkliniken, die diese Form der Rehabilitation anbieten.

Träger dieser Reha-Maßnahmen sind die Krankenkassen, die Rentenversicherungsträger oder Berufsgenossenschaften. Der betreuende Arzt kann beim Ausfüllen eines entsprechenden Rehaantrages behilflich sein.

 

Therapeuten

Auch hier hilft es oft, wenn man durch den Austausch mit anderen Patienten einfach mal einem Tip nachgeht. Es ist schwer für einen Laien, herauszufinden, ob man bei einem Therapeuten optimal versorgt wird. Oft fühlen sich Patienten verunsichert, wenn sie im Internet recherchieren und Begriffe wie „Asdonk“ oder „Földi“ lesen. Es handelt sich hierbei um verschiedene Behandlungstechniken in der Ödemtherapie, deren Unterschied aber für Patienten völlig irrelevant ist.

Wichtig sollte auch hier sein: Sie sollten sich gut aufgehoben fühlen.

Nichts desto trotz gibt es einige Regeln, die der Therapeut einhalten sollte: Der korrekte Behandlungsaufbau sollte eingehalten werden. Heißt, selbst wenn nur ein Fuß betroffen ist, fängt die Behandlung am Hals an. Ein Therapeut mit der nötigen Praxis sollte Ihnen erklären können, warum das so ist.

Therapiezeiten müssen eingehalten werden. Hat Ihr Arzt Ihnen 45 Minuten Lymphdrainage verschrieben, müssen auch 45 Minuten behandelt werden.