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Wuppertal

Diagnose

Diagnosestellung

Nach ausführlicher Befragung (Anamnese) und Untersuchung des Patienten erfolgt zunächst die nicht invasive Diagnostik mit Ultraschall oder Duplex.

Bei Bedarf wird eine weiterführende Funktions- Lymphszintigraphie oder indirekte Lymphographie durchgeführt. Nur in seltenen Fällen können MRT- oder, CT- Untersuchungen notwendig sein.

 

Behandlung des chronischen Lymphödems

Ziel der Behandlung ist eine effiziente Ödemreduktion und Vorbeugung der Flüssigkeitsansammlung.

 

Pharmakologische Therapie und Diät

Eine Diät oder medikamentöse Therapie für das Lymphödem gibt es nicht. Der Genuss von Bohnenkaffee, Rotwein und Sekt sind zu reduzieren, da sie einen Anstieg des Blutkapillardruckes bewirken und zur Steigerung des Lymphödems führen können. Eine Eiweißreduktion verbessert das Lymphödem nicht, sondern fügt hier zusätzlich noch das hypoproteinämisches Ödem hinzu.

 

Chirurgische Therapie

Die chirurgische Therapie erfolgt jeweils dann, wenn die üblichen konservativen Therapien versagten. 

Es gibt hier 2 Hauptansatzpunkte:
1. die Reduktionsplastiken und 
2. Mikrochirurgische lympholymphatischen, lymphovenösen und lymphknotenvenöse Anastomosen.